Kurt Weill sagte über seine Frau, die Schauspielerin Lotte Lenya: “Sie kann keine Noten lesen, aber wenn sie singt, hören die Leute zu wie bei Caruso”. Das ist auch das Ziel der musikalischen Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” , an der ich seit 1994 arbeite: mit den eigenen Möglichkeiten das Publikum faszinieren, in den Bann ziehen, dafür interessieren, was ich unbedingt mitteilen will. Natürlich kann es hilfreich sein, Noten lesen zu können, aber sie sind nur ein Hilfsmittel und letztendlich zählt nur das, was beim Publikum wirklich ankommt. Um dabei Erfolg zu haben, müssen Stimme und Körper gut trainiert und beherrscht sein. Ich bin stolz, an dieser Schule gemeinsam mit wunderbaren Kollegen (im musikalischen Bereich der Abteilung Schauspiel sind das z.Zt. Rainer Bielfeldt , Nikolai Orloff, Christian Steyer, Boris Leibold ) an dieser spannenden und äußerst diffizilen Aufgabe beteiligt zu sein. Natürlich sollte man Schauspieler möglichst live erleben. Wer das an der Schule erleben möchte, kann gern auf Anfrage Einzel- und Gruppen-Vorsingen, Szenenstudien und Studioinszenierungen besuchen. Hier auszugsweise einige Hörbeispiele von (z.T. ehemaligen) Studierenden, mit denen ich selbst mit großem Vergnügen gearbeitet habe.
Singende Schauspieler
Franz Hartwig singt “Tschaikowsky”
Birte Schnöink singt “Liebeslied”
Sabin Tambrea singt “Telefonbuchpolka”
Grégoire Gros singt “Ne me quitte pas”
Laura Kiehne singt “Ich bin eine arme Verwandte”
Christian Löber singt “Sophie”
Nathalie Thiede singt “Sorrow stay”
Mario Klischies singt “Du bist wie”
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